Forum Männer

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Bundesforum Männer gegründet

Forum Männer ist Gründungsmitglied des Bundesforum Männer

Das Forum Männer in Theorie und Praxis der Geschlechterverhältnisse ist Gründungsmitglied des Bundesverbandes „Bundesforum Männer – Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.“.

Bei der Gründungsversammlung am 4. November 2010 in Berlin wurde neben der Beschlussfassung über die Satzung des Vereins auch ein Vorstand gewählt, der in den nächsten drei Jahren die Geschicke des Bundesforums lenken wird.

Andreas_Goosses-01_hochkant4Andreas Goosses,
Sprecher des Koordinationskreises des Forum Männer
wurde dabei in den Vorstand des neuen Verbandes gewählt!

Herzlichen Glückwunsch Andreas!!

Gründungsmitglieder des  Bundesforum Männersind sind über 20 Organisationen, die bundesweit in den Bereichen der Männer-, Väter- und Jungenarbeit tätig sind. Darunter befinden sich gesellschaftlich relevante Organisationen wie Gewerkschaften, der Paritätische Wohlfahrtsverband, das Deutsche Rote Kreuz sowie die Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland und die Gemeinschaft Katholischer Männer Deutschlands. Darüber hinaus vernetzt der Verband zahlreiche fachspezifische Einrichtungen wie das Väterexpertennetzwerk Deutschland, die Bundesarbeitsgemeinschaft für Jungenarbeit und zahlreiche Arbeitsgemeinschaften aus den Bereichen Männer und Gesundheit, Männer als Täter und Opfer von Gewalt oder Männer in Bildung und Erziehung.

Im Kontext des Gründungsprozesses haben sich die Mitglieder verbindlich auf u. a. folgende Grundsätze (Plattform) geeinigt:
"Das Bundesforum versteht sich als Interessenverband für Jungen-, Väter- und Männerarbeit. Es  ist offen für Akteure aus Politik, Wirtschaft, Sozialsystemen, Kirche, Religionsgemeinschaften,  Rechtswesen, Wissenschaft und sonstigen gesellschaftlichen Bereichen. Die Mitglieder des Bundesforums Männer bekennen sich zur Geschlechtergerechtigkeit als Grundprinzip ihrer gemeinsamen Arbeit. In diesem Sinne setzen sie sich dafür ein, dass alle Geschlechter gleichberechtigt im Fokus der politischen und gesellschaftlichen Gestaltung stehen und wenden sich damit gegen jegliche geschlechtliche Diskriminierung. Die Arbeit des Bundesforums geschieht in konstruktivem Dialog  zwischen den Geschlechtern. Das Forum weiß sich der Solidarität unter Männern und Jungen und mit Frauen und Mädchen verpflichtet. 
Zu einem Zeitpunkt, zu dem die Lebenslagen von Jungen und Männern zum Gegenstand nicht immer differenzierter  gesellschaftspolitischer Diskurse avancieren, wächst die Bedeutung einer verbindlichen Vernetzung der Kompetenz sowie der Vertretung gut begründeter Interessen gleichstellungsorientierter Akteure in der Männer-, Jungen- und Väterarbeit bzw. der Forschung in genannten Bereichen.“

Mehr Informationen auf der Webseite des Bundesforum Männer

04.11.2011